
Österreich: Ayurveda Ausbildung und Qualifikation
11.03.2014 | ADVERTORIAL |
Ist es ausreichend, eine 5000 – 7000 Jahre alte Lehre in wenigen Tagen oder an einem Wochenende zu erlernen?
Diese Frage wurde seit der Etablierung von Ayurveda in Europa mehrfach medial diskutiert.
In Deutschland gibt es für Ayurveda-Ausübende bis zum heutigen Zeitpunkt keine vorgeschriebene Ausbildung. Daraus haben sich sehr heterogene Aus- und Weiterbildungsprogramme entwickelt, vom Wochenendseminar bis hin zu mehrjährigen Ausbildungen mit Praktika. Es gibt daher sehr unterschiedliche Qualifikationen unter den Ayurveda Praktizierenden.
Universitäre Ausbildung in Ayurveda-Herkunftsländern Indien und Sri Lanka
Der Begriff Ayurveda-Arzt lässt sich in den Herkunftsländern Indien & Sri Lanka in drei Kategorien unterteilen:
- Bachelor of Ayurvedic Sciences (BAMS): Diese Person absolvierte ein fünfeinhalb Jahre andauerndes Studium (inkl. einem Praxisjahr) der Ayurveda Medizin.
- Ayurveda-Vaidya: Heilkundige, die einer jahrhundertealten Lehrer-Schüler-Tradition entstammen, wobei das Wissen innerhalb der Familie weitergegeben worden ist
- Doctor of Medicine(MD) in Ayurveda: Ein zweijähriges Zusatzstudium nach dem Bachelor of Ayurvedic Sciences
In Indien ist Naturheilkunde auf universitärer Ebene generell verankert. Beispielsweise existiert auch ein Titel genannt Bachelor of Naturopathy. Zudem sind weltweit renommierte Homöopathen im Subkontinent vorzufinden.
Ayurveda „Massagetherapeuten“ (Ayurvedic-Practitioners) werden jedoch dort zumeist auch nur im Rahmen eines „Berufstrainings“ eingeschult, da diese ausschließlich unter der Obhut einer medizinischen Autorität arbeiten.
Die Qualifikation von „Ayurveda Manualtherapeuten“ hängt also in den Herkunftsländern auch stark von der Einschulung seitens des Unternehmens ab.
Im Westen schnellte in den letzten Jahrzehnten die Anzahl alternativer Heiler unterschiedlicher physikalischer, feinstofflicher & naturheilkundlicher Methoden rasant nach oben.
Ayurveda in Europa meist nur ergänzende Therapieform
Obwohl der Ayurveda eine sehr umfangreiche Ganzheitslehre darstellt, wird er in Europa lediglich als ergänzende Therapieform in Form einzelner Anwendungen neben z.B. Cranio-Sacral, Lomi-Lomi, etc. betrieben.
Ist Ayurveda also nun Naturheilkunde, Ganzheitsmedizin, Philosophiesystem, Massage oder Wellness? Im Grunde fließen all diese Zweige beim Ayurveda ineinander.
Ausbildung zum Ayurveda-Wohlfühlpraktiker in Österreich
In Österreich existiert seit dem Jahr 2007 das Berufsbild des „Ayurveda-Wohlfühlpraktikers“, welcher zur selbständigen Ausübung ermächtigt.
Unser Ayurveda-Institut bietet seit Herbst 2013 diese umfassende Ayurveda-Berufsausbildung zur Erlangung eines Gewerbescheins in Österreich an.
Infoabende in Wien und Salzburg
Bei den Infoabenden in Wien (13.4.) und Salzburg (10.4.) erhalten Sie Informationen zur Ayurveda-Ausbildung und eine Kurzeinführung direkt von Vinod und David Batra zum nächsten Ausbildungsstart im Herbst 2014.
Die Absolventen sind neben den Wohlfühlanwendungen in der Lage, fundierte Beratungen mit individuellen Tipps abzugeben.
Sie verfügen das Wissen über:
- Traditionelle Anwendungen wie z.B. Ölanwendungen, sämtliche Kräuteranwendungen, Stimulationen einzelner Energiezonen und Vitalpunkte, etc.
- Grundlagen der energetischen Methoden zur Harmonisierung von Körper, Geist & Seele
- Die Ayurveda- Lebens- u. Gesundheitsberatung anhand des Grundtypus
- Feststellung von körperlichen & geistigen Disbalancen
- Durchführung von Ayurveda-Workshops wie z.B. Ernährungs- u. Kochkurse und anderen Themenbereiche der Ayurveda-Lebensweise
- Fundierte Grundkenntnisse in Anatomie (130 Unterrichtseinheiten) mit Ansätzen der bewegungstherapeutischen Arbeit

Autor: Mag.(FH) David Batra
Weitere Infos unter www.batra.at
oder
www.yogaguide.at/news/authentische-ayurveda-ausbildung-in-oesterreich
