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Kurkuma - eine Wurzel für die Gesundheit

Kurkuma - eine Wurzel für die Gesundheit

05.11.2017 | Die im tropischen Südostasien beheimatete Pflanze gehört zu den Ingwergewächsen und so ist es nicht verwunderlich, dass die knollige Wurzel dem echten Ingwer ähnelt. Als Kübelpflanze ziert sie mit ihren langen breiten Blättern, die einen kurzen Blütenschaft umrahmen, manchen Wintergarten.

 

Kurkuma (Curcuma longa Zingiberaceae) hat viele Namen:

  • Gelbwurz

  • Gilbwurz

  • Gelber Ingwer

  • Safranwurzel

An einem sonnigen und warmen Standort mit nährstoffreichem Boden bringt die ein Meter hohe Pflanze zwischen ihren hellgrünen, an den Spitze rötlich oder violetten Hochblättern, kelchförmige Blüten hervor, die wie das Wurzelfleisch gelb bis orange leuchten.

Kurkumawurzel - mehr als nur ein exotisches Gewürz

Der Wurzelstock wird ausgegraben, gewaschen und über mehrere Stunden gekocht. Wenn die Knolle dann getrocknet ist, wird sie fein gemahlen und kann als Gewürz verwendet werden. Das aromatische Pulver verleiht Speisen seine leuchtend gelbe Farbe. Vor allem in der indischen Küche wird Kurkuma zum Färben und Würzen verwendet. Hierzulande kennt man Kurkuma als Bestandteil der indischen Gewürzmischung Curry und Chermoula, einer marokkanische Gewürzmischung).
Wird die frische Wurzel verwendet, sollte diese noch fest und prall sein und ein mildes, erdiges Aroma haben. Auch muss Kurkuma mit einem guten Öl verwendet werden, denn die Wirkstoffe sind fettlöslich. Gibt man noch etwas Pfeffer hinzu, hilft das darin enthaltene Piperin zu einer besseren Bioverfügbarkeit des Wirkstoffs Curcumin.

In der ayurvedischen und Chinesischen Medizin ist Kurkuma schon mehr als 5000 Jahre als Heilmittel bekannt. In der ayurvedischen Medizin hilft das in Kurkuma enthaltene Curcumin bei der Behandlung von Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit. Die heilende Wirkung wird dem Zusammenspiel von Curcumoiden und ätherischen Ölen zugeschrieben, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In der Volksmedizin der Herkunftsgebiete wurde Kurkuma als Stärkungsmittel und zur Behandlung von Wunden und Hautausschlägen verwendet.

Curcumin – der Wirkstoff mit überraschenden Eigenschaften

In den letzten Jahren rückte der sekundäre Pflanzenstoff Curcumin immer mehr in den Fokus der Wissenschaft. Mehr als 3000 Studien sorgten für überraschende Erkenntnisse zu seiner gesundheitsfördernden Wirkung.
So findet Curcumin mittlerweile Einsatz bei chronisch-entzündlichen Prozessen und sogar als begleitende Ergänzung zur Krebstherapie.

  • Entzündungshemmende Eigenschaften

  • antioxidative Wirkung

  • Schutz des Immunsystems

  • Reduzierung von muskulärem Stress

  • Vorbeugen von degenerativen Gelenkerkrankungen

  • Schnellere Regeneration bei Mikroverletzungen der Muskeln


konnten in Studien bewiesen werden.

Mit Kurkuma für mehr Wohlbefinden

In der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt Kurkuma als Mittel, das belebend auf Blut und Energie wirkt. Auch die ayurvedische Lehre verspricht den Ausgleich aller Lebensenergien im Körper, wenn man Kurkuma verwendet.
Kurkuma-Milch oder auch goldene Milch genannt, wird hier als wärmendes und regenerierendes Mittel empfohlen. Die Zubereitung ist einfach:
Aus Kurkumapulver, Pfeffer und Wasser wird eine Paste auf Vorrat hergestellt. Ein halber Teelöffel davon wird mit Milch vermischt, etwas Honig und Kardamom dazu, ein klein wenig Öl – und fertig ist ein köstliches Getränk, dass nicht nur im Winter gut tut.

Wenn Sie an weiteren Kurkuma-Rezepten interessiert sind, dann schauen Sie unter: 
kurkuma-wurzel.info

(Bildrechte: @Luis Echeverri Urrea - fotolia.com)



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