von Petra und Joachim Skibbe
Mandeln Inhaltsstoffe:
Mandeln besitzen über 50 % Fett mit vielen, ungesättigten Fettsäuren, außerdem noch 20 % Eiweiß, Provitamin A, Vitamin B,, B2 und C, Kohlenhydrate, Enzyme mit Hormoncharakter und Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Schwefel und Eisen.
Heilwirkung: Im Ayurveda kommt es darauf an, in welcher Form man Mandeln zu sich nimmt...
Mandelpaste oder Mandeln, die über Nacht eingeweicht und enthäutet wurden, vermehren das Kapha- und Pitta-Dosha. (In heißem Wasser blanchierte Mandeln sind nicht so wohltuend für Vata-Typen wie über Nacht eingeweichte.) Trockene und nicht-enthäutete Mandeln dagegen verstärken eher das Vata-Element.
Ob jung oder alt, Denker, Arbeiter oder Sportler, Mandeln stärken jeden. Sie schenken Lebenskraft, sind gut für die Augen und kräftigen Nerven, Gehirn und Körper. Auch in der Schwangerschaft, nach der Geburt und bei Menstruationsbeschwerden schätzt man sie als Kraftquelle. Und in Nordindien gibt man Kindern morgens gerne frische Mandelpaste mit Honig.

Tipp: Da Mandeln viel Öl enthalten, müssen sie zerkleinert oder sorgfältig gekaut werden, sonst können sie von Magen und Darm nicht aufgespalten werden und verlassen praktisch unverdaut den Organismus. Am besten werden sie in Form von Paste resorbiert. Aber alles in Maßen: Eine knappe Hand voll Mandeln täglich reicht.

Mandelpaste selbst gemacht: Mandeln über Nacht in wenig Wasser einweichen. Am nächsten Morgen enthäuten und im Mixer pürieren oder noch besser auf einem Stein mit einigen Tropfen Einweichwasser zerreiben. Ein wenig Honig dazugeben. Fertig!
Sieben Mandeln als Paste liefern mehr Energie als fünfzig Gramm geröstete, gesalzene oder gesüßte und gut gekaute Mandeln.

Auszug aus "Backen nach Ayurveda - Brot, Brötchen & Gebäck" von Petra und Joachim Skibbe, mit freundlicher Genehmigung des pala-Verlag, Darmstadt 1999, pala-Verlag
 

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